Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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#DBW2015: Blick in die Zukunft – Auf dem Weg zur Heilung des Diabetes bis 2025?


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Nein, an eine Heilung des Typ-1-Diabetes bis 2025 glaube ich nicht. Ganz sicher aber an Innovationen, die uns Diabetikern das Leben erleichtern, so dass wir durch unsere Stoffwechselstörung im Alltag noch weniger beeinträchtigt werden. Mein heutiger Beitrag zur Diabetes Blog Woche #DBW2015.

„Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen“, dieses Zitat von Karl Valentin (oder auch Mark Twain, da sind sich die Experten nicht einig) kennt wohl jeder, der ein paar Freunde bei Facebook hat, die gern Bildchen mit bedeutungsschwangeren Sinnsprüchen posten. Aber es stimmt: Schließlich bin ich bis heute beim Laufen noch nie von einem Youngster auf dem Hoverboard überholt worden, das in den 1980er Jahren mal vorhergesagt worden war… Was also sagt der Blick in die Zukunft für uns Diabetiker? Weiterlesen


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#DBW2015: Mein ganz besonderer Diabetesmoment in diesem Jahr

diabetes-blog-wocheDiese Überschrift funktioniert nicht, das weiß ich jetzt schon. Es gab für mich in 2015 nicht DEN Diabetesmoment, der ganz besonders heraussticht. Aber sicher etliche erwähnenswerte Begebenheiten, über die ich hier am ersten Tag der Diabetes Blog Woche #DBW2015 erzählen kann.

Ich gehe das Jahr 2015 also einmal vor meinem geistigen Auge durch, immer schön der Reihe nach… Weiterlesen


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Triathlove: Start eines Projekts mit viel Herzblut

Ich habe hier ein schönes neues Triathlon-Blog entdeckt, dem ich viele Leser wünsche! Schaut doch mal rein!

Avatar von annkathrinernstTriathlove

Wer mich kennt, der weiß: halbe Sachen gibt’s bei mir nicht. Schon seit einigen Monaten geisterte immer wieder die Idee in meinem Kopf herum, ein eigenes Projekt, einen Triathlon-Blog, auf die Beine zu stellen. Denn es gibt immer wieder Themen rund um meine Lieblingssportart, die mich im positiven Sinne als Athletin oder Zuschauerin bewegen, aufwühlen oder ja, im negativen Sinne auch manchmal aufregen. 

In den letzten Monaten mangelte es mir an der Zeit, ein solches Projekt umzusetzen. Seitdem ich auf Hawaii bin, wurde die Idee wieder konkreter, der Wunsch nach einem eigenem „Sprachrohr“ größer. Und wann einen Triathlon-Blog starten, wenn nicht bei den Weltmeisterschaften auf Hawaii? Für mich ist es das Größte gerade hier zu sein, die Atmosphäre aufzusaugen und all die Orte zu erkunden, die ich bislang nur aus dem Fernsehen kannte. Ich muss mir nicht die Nacht um die Ohren schlagen mit einem schlechten Internet-Stream, sondern ich kann live dabei sein…

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Vorstufen einer Demenz? Ausgerechnet Termine beim Diadoc kann ich mir nicht merken…

In diesem Jahr ist es mir schon dreimal passiert, dass ich nicht zum vereinbarten Termin in der Praxis meines Diabetologen war. Ein bisschen peinlich – oder sollte ich lieber eine großangelegte Verschwörung dahinter vermuten?

Vergangenen Freitag, 9. Oktober 2015, 9 Uhr. Eigentlich steckte ich mitten in der Schlussredaktion für mein Chirurgen Magazin und hatte überhaupt keine Zeit. Doch in meinem Kalender stand dick und fett der Termin für den Quartals-Check bei meinem Diabetlogen. Hilft ja nix, also auf’s Radel geschwungen und ab zur Praxis. Dort wurde ich dann allerdings erstaunt von den Damen am Tresen begrüßt: „Ihr Termin ist doch erst am 21. Oktober um 9 Uhr!“ Sie schauten mich ein bisschen skeptisch an, was vermutlich daran lag, dass ich beim Radfahren in den Regen geraten war und deshalb Wimperntusche im ganzen Gesicht und dicke Wassertropfen auf meinen Brillengläsern hatte. Oder aber, weil sie ein ganz klein wenig an meinen kognitiven Fähigkeiten zweifelten. „Sollen wir Ihnen den Termin nochmal ausdrucken?“ Ja, bitte, sicher ist sicher. Weiterlesen


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Elbe-Triathlon: Meine Zuckerwerte bleiben in dieser Saison mysteriös

Auch bei meinem zweiten wichtigen Triathlon-Wettkampf in diesem Sommer war irgendwie der Wurm drin. Meine Glukosewerte waren ebenso wechselhaft wie das Wetter.

Der Elbe-Triathlon ist eine nette, kleinere Triathlon-Veranstaltung im Hamburger Osten. Geschwommen wird in der Dove-Elbe, der Radkurs führt an den Deichen entlang, die Laufstrecke führt durch einen hübschen Park. Bei der Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) traten in diesem Jahr gut 500 Männer und Frauen an – von der Größenordnung her also ein – wie man bei uns im Norden so schön sagt – „ganz anderer Schnack“ als der Hamburger Triathlon, bei dem in diesem Jahr in der Sprintdistanz beinahe 4.000 Männer und Frauen am Start waren. Ich hatte mir vorgenommen, dass der Elbe-Triathlon für mich auch beim Glukosemanagement ein Kontrastprogramm zum Hamburger Triathlon werden sollte. Dort hatte ich über unerklärlich hohe Glukosewerte gerätselt, wie ich vor einer Weile hier beschrieben hatte. Weiterlesen


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Insulinbedarf: Meine Basaldosis läuft jetzt wieder auf Winterzeit

Liegt es etwa an der Lichtzufuhr, dass ich meine tägliche Basaldosis deutlich erhöhen muss, wenn die Tage wieder kürzer werden?

Wenn der Sommer vorbei ist und man so langsam dran denken muss, bei seinem Auto die Winterreifen aufziehen zu lassen, dann meldet sich bei mir mit schöner Regelmäßigkeit mein Blutzucker und verlangt nach Veränderungen. Mit dem Blutzucker ist ja leider so wie mit einem Säugling: Er kennt keine anderen Ausdrucksformen als zu schreien – und als Wirt des lästigen diabetischen Plagegeists steht mir dann eine ähnlich investigative Spurensuche bevor wie der Mutter eines Neugeborenen, die an ihrem schreienden Baby verzweifelt: Windel voll? Hunger? Durst? Langeweile? Blähungen? Für und Diabetiker heißt das übersetzt in etwa: Basalrate im Lot? KE-Faktor korrekt? Spritz-Ess-Abstand korrekt? Mahlzeit falsch eingeschätzt? Bewegung einkalkuliert? Infekt im Anmarsch? Gefühlschaos oder Stress? Schließlich können sich all diese Dinge mehr oder weniger drastisch auf unseren Blutzucker auswirken. Weiterlesen


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Bronx-Kind, Puerto-Ricanerin, Typ-1-Diabetikerin – und Richterin am Obersten Gericht der USA

Sonia Sotomayor hatte nicht gerade das, was man ideale Startvoraussetzungen nennt. In ihrer Autobiographie „Meine geliebte Welt“ schildert sie, wie sie sich trotzdem durchkämpfte, an einer Elite-Universität studierte und letztlich Richterin am „Supreme Court“ der USA wurde – und welche Rolle ihr Typ-1-Diabetes dabei spielte.

In den 1950er Jahren als Puerto-Ricanerin in der New Yorker Bronx aufzuwachsen, ist schon kein leichtes Schicksal. Sonia Sotomayor hatte außerdem noch einen alkoholkranken Vater, eine überarbeitete Mutter und seit frühester Kindheit auch einen Typ-1-Diabetes. Trotz (oder vielleicht sogar wegen?) all dieser erschwerenden Umstände hat sie es bis ins höchste Richteramt geschafft, das man in den USA erreichen kann, das Supreme Court, vergleichbar mit dem Bundesverfassungsgericht in Deutschland. Ich lese gern Biographien starker Frauen, die in ihrem Leben Ungewöhnliches erreicht haben. „Meine geliebte Welt“ aber hat mich ganz besonders in ihren Bann gezogen. Klar, schließlich verbindet mich der Typ-1-Diabetes mit der Autorin, auch wenn ich im Vergleich zu ihr aus sehr behüteten Verhältnissen stamme und einen wesentlich leichteren Zugang zu Bildung und Teilhabe hatte als sie. Weiterlesen


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Sponsored Posts? Sowas gibt es bei mir nicht. Punkt.

Heute erreichte mich eine E-Mail der Firma Sponsored Posts. Es war das erste Mal, dass mir eine Agentur vorgeschlagen hat, gegen Cash über bestimmte Themen zu bloggen, wobei der Auftraggeber in der Regel nicht möchte, dass der Beitrag als Werbung gekennzeichnet wird. Meine ganz klare Antwort: Ich bin nicht interessiert! Weiterlesen


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Zuvielwenig Insulinkohlenhydratbewegung: Typische Probleme beim Sport mit Diabetes

Bewegung hilft ungemein dabei, die den Stoffwechsel in Schwung zu bringen und die Blutzuckerwerte stabil zu halten. Doch das Verhältnis zwischen Insulin, Kohlenhydraten und sportlicher Belastung genau auszutarieren, ist eine ziemlich knifflige Aufgabe.

Sport macht Spaß, Sport hält fit, Sport verbessert die Insulinempfindlichkeit, Sport verbessert die Stoffwechsellage. Soweit so klar. Deshalb rät uns ja unser Arzt so hartnäckig dazu, deshalb können wir sportliche Motivationstipps in beinahe jedem Diabetesmagazin nachlesen. Allerdings können insulinpflichtigen Diabetikern beim Sport auch eine Menge kleinere oder größere Missgeschicke passieren. Dinge, über die Stoffwechselgesunde im Traum nicht nachdenken müssen. Das ist zwar blöd, aber leider nicht zu ändern. Also ran an die Herausforderung! Ich habe einmal sechs typische Probleme zusammengestellt, die einem im Zusammenhang mit Sport und Diabetes begegnen können – und was ich persönlich in so einem Fall unternehme. Weiterlesen


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Heute hü, morgen hott – es ist doch wirklich zum Mäusemelken!

Heute muss ich einmal ein bisschen Luft ablassen. Mein Diabetes nervt! Nicht immer, aber heute definitiv. Was gestern und vorgestern noch hervorragend funktionierte, klappt heute überhaupt nicht.

Vielelicht erinnert ihr euch an das Rezept für vegetarisch gefüllte Spitzpaprika, das ich hier vorgestern veröffentlicht habe. Und möglicherweise auch an meinen Hinweis, dass die Linsen aus der Füllung ja langsam wirkende Kohlenhydrate enthalten und deshalb am besten mit Normalinsulin oder (für Pumpenträger) mit einem wie auch immer gesplitteten Bolus versorgt werden sollte. Nun, ich hatte eine größere Menge gefüllter Paprikaschoten zubereitet und damit nicht nur für vorgestern Abend, sondern auch für gestern und heute Mittag vorgesorgt. Jede Mahlzeit ungefähr dieselbe Menge. Da sollte man doch meinen, dass man nach drei Versuchen auch den Bogen raushat, wie die Kohlenhydrate einer solchen Mahlzeit zu berechnen sind. Weiterlesen