Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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1.000 Facebook-Likes und ein Deal: Ich schreibe heute ausnahmsweise mal über Zuckerhunde aka Hunde mit Diabetes!

Vor ein paar Tagen entdeckte ich auf der Facebook-Seite dieses Blogs den Hinweis, dass nur noch wenige Likes fehlen, bis ich den Meilenstein von 1.000 Fans erreicht habe. So eine magische Zahl spornt natürlich an – also versuchte ich neue Fans zu ködern, die auf meiner Seite „gefällt mir“ klicken. Dem tausendsten Fan versprach ich, seinen Themenwunsch zu erfüllen: Worüber auch immer er oder sie gern etwas auf meinem Blog lesen würde, ich würde es schreiben.

Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass mein tausendster Fan eine Hündin mit Typ-1-Diabetes sein würde. Ihr Name ist Paula, und ihr Frauchen Kerstin hat für sie ein Facebook-Profil eingerichtet. Paula hat 171 Freunde, überwiegend Menschen, soweit ich das überblicken kann. Und Paula wünschte sich, dass ich einen Blogbeitrag über Hund mit Diabetes verfasse. Mit diesem Thema habe ich mich zwar noch nie auseinandergesetzt, doch voilà, einmal ist schließlich immer das erste Mal! Weiterlesen


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Nachtrag zum Thema Diabetes-Selbsthilfe: Logisch, online ist nicht alles!

Zu meinem Blogbeitrag von vorgestern, in dem ich über eine Sitzung zur Rolle von Selbsthilfegruppen beim Diabetes-Kongress der DDG berichtet habe, gab es eine Reihe interessanter Kommentare. Darin ging es vor allem darum, dass eine Online-Community nicht den persönlichen Austausch ersetzen kann.

Stimmt genau! Deshalb an dieser Stelle noch eine kleine Ergänzung. So kommentierte eine Leserin: Weiterlesen


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Diabetes-Kongress der DDG: Was ist die Aufgabe von Selbsthilfe? Und was leisten Diabetesblogs?

Am Freitag habe ich beim Diabetes-Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) eine spannende Sitzung zum Thema „Selbsthilfe“ besucht. Was kann Selbsthilfe leisten? Wer nutzt die Angebote von Selbsthilfegruppen? Welchen Stellenwert hat die Selbsthilfe im Internet? Die Diskussion war gegen Ende durchaus kontrovers und mündete in der interessanten Frage, ob Diabetesblogs in irgendeiner Form wissenschaftlich zertifiziert sein sollten.

Beim Stichwort „Selbsthilfegruppe“ denken die meisten Jüngeren von uns (zu denen ich mich mit meinen 47 Jahren übrigens auch zähle) an langweilige Kaffeekränzchen mit Diätkeksen, bei denen ältere Typ-2-Diabetiker sich über ihre Gebrechen und das Kantinenessen beim letzten Krankenhausaufenthalt austauschen. Also nichts, womit sich ein jüngerer Mensch identifizieren könnte, der „nur“ mit einem Typ-1-Diabetes gestraft ist, den man ihm im Alltag aber nicht zwingend anmerkt.  Weiterlesen


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Diskriminierung bei „Dinner in the Dark“: Inklusion gilt auch für Menschen mit Diabetes!

Gestern ist in der Blood Sugar Lounge ein Beitrag von mir erschienen, in dem ich über meinen fehlgeschlagenen Besuch beim „Dinner in the Dark“ berichtet habe. Mit den zum Teil wirklich bösen Kommentaren bei Facebook hatte ich allerdings nicht gerechnet.

Das Projekt „Dinner in the Dark“ gehört zum bekannten „Dialog im Dunkeln“. Ebenso wie „Dialog im Dunkeln“ will „Dinner in the Dark“ um Verständnis für Blinde und ihre Lebenswelt werben. Die Gäste bekommen in absoluter Dunkelheit von blinden Kellnern ein Überraschungsmenü serviert und können dabei einen kleinen Eindruck gewinnen, wie sich Alltag für Menschen anfühlt, die nicht sehen können. Doch für Menschen wie mich, die auch im Stockdunkeln wissen müssen, wie viele Kohlenhydrate in ihrem Essen enthalten sind, gab es vor ein paar Jahren (wohlgemerkt vor ein paar Jahren – ich weiß nicht, ob das immer noch so schlecht gehandhabt wird) keine Hilfestellung – im Gegenteil.  Weiterlesen


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10 Prozent Rabatt auf alle Diabetes-Armreifen von Pepmeup für die Fans von Süßhappyfit!

Kennt ihr Steffi vom Nachbarblog Pepmeup? Sie bloggt nicht nur über die Höhen und Tiefen des Leben mit Typ-1-Diabetes, sondern hat es sich auch zum Ziel gesetzt, Diabetes mit schicken Accessoires ein bisschen stylischer zu machen. Ganz neu in ihrem Sortiment sind schlichte, edle Armreifen. Und das beste ist: Fans dieses Blogs erhalten bis Ende Juni 10 Prozent Rabatt!

Ich habe Diabetes-Accessoires gegenüber ja ein eher… ehem… zwiespältiges Gefühl, wie man hier nachlesen kann. Auch mit den coolen Stickern für die Sensoren des Freestyle Libre, die Steffi im Pepmeup-Shop vertreibt, kann ich leider nicht viel anfangen. Denn ich pappe grundsätzlich ein Kinesiotape über meinen Sensor, um den Sensor zu schützen. Der Kleber hält bei mir zwar bombenfest, doch der Türrahmen ist im Zweifelsfall der stärkere Gegner… Weiterlesen


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Alles vernetzt, alles automatisch: Wie viel Big Data verträgt mein Diabetesmanagement?

 

Es wäre toll, wenn meine Diabetes-App automatisch mit Bewegungsdaten aus meinem Schrittzähler gefüttert würde. Wenn noch viel mehr Daten automatisch gesammelt würden. Und doch haben mir manche Visionen, wie sie beim ATTD-Kongress in Paris heraufbeschworen wurden, auch ein wenig Angst eingejagt.

Vor ein paar Wochen habe ich erstmals den ATTD-Kongress besucht. ATTD steht für „Advanced Technologies and Treatment for Diabetes“, und der Kongress fand dieses Jahr zu meiner großen Freude in Paris statt. Die Firma Roche Diagnostics hatte mich und einen Haufen andere Blogger zu einem #Diabetesmeetup eingeladen, und ich nutzte die tolle Gelegenheit, auch den Kongress zu besuchen und Themen und Inhalte für verschiedene Diabetes-Publikationen zu sammeln. Weiterlesen


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Tolle Party, böser Vollrausch und absolut keinen Bock auf Diabetes

Manchmal habe ich den Eindruck, dass mir in der Diabetes-Community der Ruf einer vorbildlichen Muster-Diabetikerin vorauseilt. Nun, damit kann ich aufräumen. Denn im Vollrausch kann ich mich ziemlich bescheuert aufführen.

Wie bescheuert, das wissen am besten mein Mann Christoph und meine Schwester Caro, denn ich kann mich absolut nicht erinnern, was genau gegen Ende einer rauschenden Party wirklich vorgefallen ist. Es ist nun zwei oder drei Jahre her, dass meine Schwester Caro in Münster ihren Geburtstag mit einer großen Party feierte. Sie hatte extra eine Location mit Tresen, großer Tanzfläche und DJ-Pult angemietet und viele Leute eingeladen – darunter meinen Mann Christoph und mich. Wir quatschten, lernten Menschen kennen, belagerten die Tanzfläche, wie das auf Parties eben so ist. Und wie das auf Parties halt ebenfalls so ist, gab es Unmengen Alkohol. Weiterlesen


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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Event für Blogger und einem für die Presse?

Als Medizinjournalistin, die privat außerdem über Diabetes bloggt, erhalte ich regelmäßig Einladungen zu Presseveranstaltungen UND Einladungen zu Blogger-Events. Ist das nicht alles dasselbe? Nein, auf keinen Fall! Zeit für einen kleinen Vergleich.

Bevor ich anfing, über mein Leben mit Typ-1-Diabetes zu bloggen, waren mir nur Presseveranstaltungen vertraut, zu denen mich Unternehmen einladen, wann immer sie eine neue Studie vorstellen oder ein neues Produkt präsentieren möchten. Doch seit es mein Blog gibt, flattern auch regelmäßig Einladungen zu Blogger-Events wie dem   DXBerlin, DXStockholm (Fa. Abbott), dem Blogger-Event auf Schloss Hohenkammer oder dem DiabetesMeetUp (Fa. Roche Diagnostics) ins Haus. Worin also unterscheiden sich Blogger-Events von klassischen Presseveranstaltungen? Weiterlesen


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Schluss mit den Werbelügen: Leben mit Diabetes heißt leider auch Leben mit Einschränkungen!

„Mit Typ-1-Diabetes kann man heute ein ganz normales Leben führen!“ Es gibt Tage (und diese Woche hatte ich einige davon), an denen ich Sprüche wie diesen um’s Verrecken nicht hören möchte. Weil sie schlicht und ergreifend mit dem realen Alltag nichts zu tun haben.

Wer heutzutage die Diagnose Typ-1-Diabetes erhält, der bekommt von Beginn an Botschaften wie „Sie können weiter alles essen, was Sie essen möchten“ oder „Sie müssen sich mit nichts wirklich einschränken“ mit auf den Weg. Auf der Internetseite des Profil-Instituts liest sich das so: „ (…) mit guter Blutzuckerkontrolle können Diabetiker jedoch – abgesehen von der Therapie – ein vollkommen beschwerdefreies und normales Leben führen.“ Das ist sicherlich beruhigend und ermutigend gemeint, denn eine Aussage wie „Sie haben sich hier eine lebensbedrohliche Stoffwechselerkrankung angelacht, die Sie permanent auf Trab halten und Ihnen regelmäßig den Tag versauen wird“ würde wohl kaum dabei helfen, die Diagnose zu akzeptieren und mutig nach vorn zu schauen. Weiterlesen


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T1Day 2017: Hier gibt es ein paar erste Eindrücke aus Berlin

Du warst gestern nicht beim T1Day in Berlin? Tja, Pech gehabt, du hast eine tolle Veranstaltung verpasst! Ich bin froh, dass ich vom 28. bis 29. Januar 2017 in Berlin war und dieses Jahr auch meinen Mann Christoph zum ersten Mal mit zum T1Day geschleift habe. Der hat es übrigens nicht bereut, den Sonntag mit 260 Typ-1-Diabetikern bei Vorträgen und Workshops in einem Hotelsaal mit vollaufgedrehter Heizung zu verbringen.

In den kommenden Tagen werde ich noch den einen oder anderen Bericht über den T1Day schreiben, der dann in Kürze in der diabetes zeitung der DDG, in der Blood Sugar Lounge und hier auf meinem Blog zu lesen sein wird. Aber so lange die Eindrücke noch frisch sind, hier schon ein klitzekleiner Kurzbericht. Weiterlesen