Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


Hinterlasse einen Kommentar

Schneller Rührkuchen mit Kürbis und Haselnuss

Heute Morgen nach dem Frühstück habe ich spontan beschlossen, zum Wochenende einen Kuchen zu backen. Ich hatte Lust auf Haselnusskuchen und hätte schwören können, dass ich in einem meiner Kochbücher ein tolles Rezept für einen klassischen Nusskuchen in einer Kastenform habe. Hatte ich aber doch nicht. Also musste ich mir selbst etwas ausdenken – und es ist ein toller Kürbis-Haselnuss-Kuchen geworden.

Gelegentlich investiert mein lieber Mann etliche Tage Urlaub fürs Kelleraufräumen. Ganz und gar freiwillig wohlgemerkt. Diese Woche war es mal wieder soweit. Er hatte sich die kurze Woche freigenommen (heute haben wir Nordlichter mit dem Reformationstag mal einen Feiertag, um den uns die Leute in anderen Bundesländern beneiden – sonst ist es ja eher andersherum), ich musste arbeiten. Nachdem er nun 3 Tage im Untergeschoss verbracht hat, stehen im Vorratskeller neue Regale, die Lebensmittelvorräte sind ausgemistet (alles mit MHD vor Beginn dieses Jahrzehnts musste weg) und neu sortiert. Da kann ich mich doch mal mit einem leckeren Kuchen bei Christoph revanchieren, oder?

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

In kleinen Schritten Richtung Digitalisierung

Der Start des elektronischen Rezepts zum Jahresanfang 2024 lief vielerorts nicht störungsfrei. Doch ich hatte Glück: Bei meinem ersten Quartalstermin im neuen Jahr konnte ich das E-Rezept für mein Insulin problemlos mit ihrer Krankenkassenkarte in der Apotheke einlösen. So war mein erstes Mal mit dem E-Rezept in der Apotheke.

Seit dem 1. Januar 2024 ist das rosafarbene Papierrezept Geschichte. Okay, zumindest für für einen Teil der Dinge, die man sich als Mensch mit Diabetes in regelmäßigen Abständen in einer Apotheke besorgen muss. Beim Bundesgesundheitsministerium äußert man sich dazu verheißungsvoll.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Wärmt den Bauch an kühlen Tagen: Hack-Sauerkraut-Eintopf

Wenn die Tage kürzer und die Temperaturen ungemütlicher werden, haben wir öfter mal Lust auf deftiges Essen. Zum Beispiel auf einen herzhaften Eintopf aus Sauerkraut, Hackfleisch, Kartoffeln und Tomaten – ein Rezept, das mich schon seit Studi-Zeiten begleitet.

Puh, ist das ein Schietwetter da draußen! Im trüben und nasskalten Herbst und Winter habe ich öfter mal Lust auf deftige Gerichte, die mir den Bauch wärmen. Natürlich sollen sie auch schnell zuzubereiten sein. Wenn es euch ähnlich geht, dann seid ihr mit diesem Rezept für einen Hack-Sauerkraut-Eintopf bestens bedient. Ich habe es zuallererst irgendwann einmal vor etlichen Jahrzehnten auf der WG-Party einer alten Schulfreundin gegessen und koche es seither mit schöner Regelmäßigkeit immer dann, wenn es draußen ungemütlich wird.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Unser neuer kulinarischer Alltag mit der Kochbox

Seit ein paar Wochen liefert DPD uns jeden Samstag ein Paket von Hello fresh mit sämtlichen Zutaten für drei warme Mahlzeiten. Anfangs dachte ich, es würde nur ein kurzer Probelauf. Doch nun gefällt uns diese neue Art zu kochen ziemlich gut. Ein Erfahrungsbericht.

Eins vorweg, nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Dieser Beitrag ist nicht in Kooperation mit Hello fresh entstanden, die Firma weiß gar nicht, dass ich ihn überhaupt schreibe. Ich bezahle meine Kochboxen ganz regulär und schreibe hier einfach auf, wie mir das System gefällt. Und tatsächlich fällt mein Urteil nach nunmehr 7 Wochen überwiegend positiv aus. Was unter anderem auch mit den exakten Kohlenhydratangaben und den vorhersehbaren Kochzeiten zu tun hat.

Weiterlesen


2 Kommentare

Heute frisch ausprobiert: Rezept für vegetarische Frikadellen aus Buchweizen

Seit über einem Jahr nun lacht mich jedes Mal, wenn ich die Küchenschublade mit den verschiedenen Mehlen, Backzutaten und Getreideflocken aufziehe, eine Packung Buchweizen an. Wir hatten sie uns im Dezember 2019 aus dem Urlaub an der polnischen Ostseeküste mitgebracht. Dort gab es abends am Hotel-Buffet häufig Buchweizen als Beilage zu deftigen Fleischgerichten, und ich mochte das sehr gern. Und doch habe ich noch nie selbst etwas aus Buchweizen zubereitet – bis heute, als mir die Idee kam, ihn als Grundlage für vegetarische Frikadellen zu verwenden.

Wir essen zwar gern Fleisch, doch es muss natürlich nicht jeden Tag Fleisch auf den Tisch kommen. Lieber etwas weniger, aber dafür in Bio-Qualität von unserem lokalen Bio-Bauernhof, der uns jede Woche mit unserer Bio-Kiste beliefert. Ich finde es grundsätzlich völlig okay, sich bei vegetarischen Gerichten auch mal an der Machart typischer Fleischgerichte zu orientieren. Allerdings widerstrebt es mir, hierfür industriell vorgefertigte Produkte (Stichwort Beyond Meat und ähnliches) zu verwenden, die in Geschmack und Textur auf Fleisch getrimmt sind, bei denen man aber lieber keinen Blick auf die ellenlange Liste der Inhaltsstoffe werfen sollte. Zumal es gar nicht so schwer ist, auch ohne vorgefertigte Mische eine schöne vegetarische Frikadelle zu zaubern.

Weiterlesen


3 Kommentare

Der neue Trend: Rezepte für die schnelle und leckere Corona-Küche

Auch wenn die Infektionszahlen weiter rückläufig sind, arbeiten wegen der Covid-19-Pandemie nach wie vor viele Menschen im Home Office statt an ihrem Büro-Arbeitsplatz. Ohne Kantine in Reichweite ist auf einmal Selberkochen angesagt. Obwohl wir auch sonst nicht kochfaul sind, haben wir in den vergangenen Monaten ebenfalls häufiger den Kochlöffel geschwungen.

Christoph arbeitet seit Anfang März von zu Hause aus und war seither erst zwei- oder dreimal wieder im Büro. Ich verdiene meine Brötchen ohnehin vom heimischen Schreibtisch aus. Da wir in unserem Haus beide ein eigenes Arbeitszimmer haben, kommen uns im Arbeitsalltag nicht in die Quere. Also eigentlich fast alles wie immer. Allerdings essen wir nun immer zusammen zu Mittag. Und abends fielen die Restaurantbesuche weg, die wir uns vor Corona meist einmal die Woche gegönnt hatten. Weiterlesen


Ein Kommentar

Viva la Bürokratie – über den Irrsinn von Papierrezepten und Folgeverordnungen für Verbrauchsmaterial

Wieso muss ich eigentlich für jedes Folgerezept, mit dem mir Verbrauchsmaterial wie Nadeln für meine Insulinpens verschrieben werden, persönlich in meiner Diabetespraxis erscheinen? Wieso muss mir das erste Rezept im Quartal vom Arzt persönlich überreicht werden? Und wieso muss die Apothekerin für die Abrechnung mit der Krankenkasse auf dem Rezept notieren, wie viele Nadeln ich pro Tag verbrauche?

Gesetzlich Versicherte in Schleswig-Holstein gehen pro Jahr im Schnitt 16,7 mal zum Arzt und liegen damit bundesweit an der Spitze, wie man in einer Meldung des Deutschen Ärzteblatts von April 2019 nachlesen kann. Generell sind die Deutschen in Sachen Arztkontakte pro Nase im internationalen Vergleich Weltmeister. Nachrichten dieser Art werden von den politischen Meinungsbildnern gern mit einem gewissen vorwurfsvollen Unterton vorgetragen. Quasi als Beleg dafür, dass wir Versicherten eine Anspruchshaltung haben, die sich nicht mit der Einnahmesituation der Gesetzlichen Krankenversicherung verträgt. Und dass wir offenbar keine anderen Hobbys als Besuche in der Arztpraxis haben. Ich wohne in Schleswig-Holstein, und eigentlich drängt mich nichts, derart häufig eine Arztpraxis aufzusuchen oder meinem Diadoc die Zeit zu vertreiben. Doch es bleibt mir gar nichts anderes übrig, wie ich heute mal wieder feststellen durfte. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Last-Minute Osterbäckerei: Hasenkekse mit Nugatfüllung und zweierlei Rührkuchen

Als mein Sohn noch klein war, hatte ich es ziemlich gut drauf mit den Jahreszeiten. Wir haben immer rechtzeitig damit angefangen, die Wohnung umzudekorieren und die passenden saisonalen Sachen zu backen. Doch mittlerweile fällt es mir ziemlich schwer, mit der schnellen Folge dieser Feste Schritt zu halten.

Zum Glück habe ich gestern dann doch noch gerade rechtzeitig einen kleinen DIY-Flash bekommen und für Ostern gebacken. Wenn ihr erst morgen oder am Sonntag Besuch bekommt und ein paar Basiszutaten zum Backen im Haus habt, könnt ihr es ja auch noch mit der Last-Minute-Osterbäckerei versuchen. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Rote Bete, Möhren und Blumenkohl: Leckeres und gesundes Wintergemüse

Es ist Januar, ich habe (trotz konsequenten Kalorienzählens) über die Weihnachtszeit ein gutes Kilo zugenommen, und ich möchte das neue Jahr wieder mit etwas mehr gesunden Zutaten und Disziplin beim Essen beginnen. Da kommt mir dieses saisonale Rezept für Wurzelwürfel auf Blumenkohl-Püree ganz recht, das ich irgendwo in einer Zeitschrift gesehen und nach meinem eigenen Geschmack ein wenig abgewandelt habe.

Mit 600 kcal pro Portion ist dieses Essen eins von der kalorienarmen Sorte. Und da sämtliche Kohlenhydrate aus Gemüse stammen, steigt der Blutzucker nur langsam an, das habe ich selbst ausprobiert. Trotzdem eins vorweg: Wer am liebsten One-Pot-Gerichte kocht, bei denen man alle Zutaten in beliebiger oder festgelegter Reihenfolge in einen Topf wirft und dann köcheln lässt, ist hier falsch. Leider muss man bei diesem Rezept eine ganze Reihe von Töpfen und Pfannen dreckig machen. Dafür ist es trotzdem nicht sonderlich schwierig. Denn im Grunde geht es nur darum, Würfel aus Wurzelgemüse auf Blumenkohl-Püree zu betten und mit ein paar gerösteten gehackten Haselnüssen zu bestreuen.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Nicht deftig, sondern leicht und lecker: Grünkohl-Salat nach dänischer Art

Im Lipperland aufgewachsen, seit beinahe drei Jahrzehnten wohnhaft in Norddeutschland – und trotzdem bin ich eigentlich kein besonderer Fan von Grünkohl. Mit der typischen Kombination aus weichgekochtem Grünkohl mit Kohlwurst oder Kasseler, Kartoffeln und Senf kann man meine Augen also nicht wirklich zum Leuchten bringen. Doch nun habe ich gelernt, dass man Grünkohl auch anders zubereiten kann: nämlich als leckeren Salat mit Äpfeln, Nüssen und Trockenfrüchten.

Die Bekanntschaft mit dieser frischen Variante der Grünkohl-Zubereitung habe ich bei meinem Besuch in der Zentrale von Novo Nordisk vor zwei Wochen in Dänemark gemacht, über den ich euch hier berichtet hatte. Ich glaube, auf jedem der leckeren Buffets, mit denen wir dort verwöhnt wurden, stand ein Grünkohl-Salat. Was mich zu der Annahme brachte, dass Grünkohl in der Küche Dänemarks ebenfalls einen hohen Stellenwert genießt, aber eben gern anders zubereitet wird. Weiterlesen