Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger… da macht das Sporteln draußen wieder Spaß. Noch schöner wird es, wenn auch andere sportbegeisterte Typ-1er mit von der Partie sind – wie vor zwei Wochen bei einer gemeinsamen Radausfahrt an den Deich mit anschließendem Grillen in unserem Garten und gestern beim Itzehoer Störlauf.
Nachdem es unserer IDAA-Gruppe aus Hamburg/Schleswig-Holstein lange Zeit nicht gelungen war, einen Termin für ein gemütliches Treffen zu finden, haben wir im Mai bereits zwei sportliche Tage miteinander verbracht. Der erste Termin am 5. Mai war rein privater Natur: Eine gemeinsame Radausfahrt mit Startpunkt Elmshorn mit unterschiedlich langen Strecken. Weiterlesen →
Über die Ostertage hatte ich die Gelegenheit, den Dexcom G5 zur Probe zu tragen. Die Firma Dexcom hatte mir freundlicherweise das vollständige Equipment für einen ganzen Monat zur Verfügung gestellt. Allerdings ist mir bereits am fünften Tag der Geduldsfaden gerissen: Der G5 und ich sind einfach keine Freunde geworden. Das lag zum einen an den Alarmen und zum anderen an der dazugehörigen App.
Ich bin ein Mensch, dem die Penetranz moderner Geräte manchmal gehörig auf den Zeiger geht. Vor allem, weil diese ihre Bedürfnisse in der Regel nur ebenso undifferenziert artikulieren können wie ein neugeborener Säugling. Ein Säugling schreit, wenn irgendwas nicht passt, ein Gerät piept. In unserer Küche haben wir einen Induktionsherd, der piept, sobald das Bedienfeld nass wird – sei es, weil etwas überkocht oder weil man es etwas zu feucht abgewischt hat. Der Herd piept dann alle paar Sekunden und lässt nicht locker, bis man sein Riesenproblem beseitigt hat. Weiterlesen →
Sowohl Insulinpumpen als auch CGM-Systeme können entscheidend dazu beitragen, mehr Glukosewerte im Zielbereich zu erreichen. Doch wenn man sich für das eine oder das andere entscheiden müsste – welches wäre das bessere Instrument? Darüber debattierten beim ATTD-Kongress zwei internationale Experten.
Wer an CGM-Systeme denkt, stellt sie sich häufig automatisch als Erweiterung einer Insulinpumpentherapie vor. Immerhin tragen viele der technikaffinen Typ-1-Diabetiker, die im Netz über ihre Erfahrungen mit dem neuesten Equipment berichten, beides: Pumpe und Sensor. Dabei ist eine Insulinpumpe kein Muss, wenn man die Vorzüge der kontinuierlichen Glukosemessung nutzen möchte. In letzter Zeit gibt es auch immer mehr wissenschaftliche Studien, in denen der Effekt der kontinuierlichen Glukosemessung im Zusammenhang mit Insulinpens (ICT) untersucht wird. Und schon stellt sich die Frage, welches Instrument mehr zum Therapieerfolg beiträgt: die Pumpe oder das CGM-System? Weiterlesen →
Wenn Menschen beim Stichwort Diabetes denken „ach, das bisschen Zucker…“, dann läuft etwas falsch. Genau deshalb haben Experten in den vergangenen Jahren immer wieder darauf gedrängt, einen nationalen Diabetesplan zu verabschieden. Im aktuellen Koalitionsvertrag taucht nun endlich das Stichwort „nationale Diabetesstrategie“ auf – sehr zur Freude aller Beteiligten, die bei der Veranstaltung „Diabetes 2030“ in Berlin über die Zukunft der Diabetesversorgung diskutiert haben.
Der Koalitionsvertrag war noch gar nicht unter Dach und Fach, da wurde er schon in den höchsten Tönen gelobt: „Es ist grandios, dass die Nationale Diabetesstrategie im Koalitionsvertrag steht. Wir haben fünf Jahre darauf hingearbeitet und werden nun darauf dringen, dass das auch verbindlich umgesetzt wird“, sagte Prof. Dirk-Müller-Wieland, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), am 1. März 2018 in Berlin. Anlass war die Veranstaltung „Diabetes 2030“, zu der das dänische Pharmaunternehmen Novo Nordisk Fachleute aus der Wissenschaft, aus der diabetologischen Versorgung, aus den Krankenkassen, aus der Politik, aus der Versorgungsforschung und aus der Medienlandschaft eingeladen hatte. Weiterlesen →
In der aktuellen Ausgabe der Diabetes Zeitung der DDG ist ein Artikel von mir über ein schönes Präventionsprojekt in Schleswig-Holstein erschienen, von dem ich mir wünsche, dass es bundesweit Nachahmer findet. Wenn in Schulen Wasserspender an zentralen Orten für die Kinder zur Verfügung stehen, dann gewöhnen sie sich leichter daran, Wasser statt zuckerhaltige Getränke zu trinken. Hier der Artikel in voller Länge.
Lübeck. Zuckerhaltige Limonaden und Säfte meiden, lieber Wasser trinken. Übergewicht und Stoffwechselstörungen bei Kindern und Jugendlichen lassen sich mit recht simplen Mitteln vorbeugen. Weil es aber doch nicht ganz so einfach ist, engagiert sich der Lübecker Diabetologe Prof. Morten Schütt dafür, dass an Schulen in Schleswig-Holstein frei zugängliche Zapfanlagen für Trinkwasser installiert werden. Weiterlesen →
Eins habe ich bei meinem Schnupper-Wochenende mit der IDAA in Oberwiesenthal gelernt: Beim Langlaufski kann es durchaus auch mal bergab gehen – und für die Zuckerwerte gilt das bei einer ungewohnten körperlichen Beanspruchung allemal!
Mein Mann Christoph und ich hatten schon lange vorgehabt, einmal Skilanglauf auszuprobieren. Irgendwo in Norwegen oder im Harz vielleicht. Doch dann ergab sich mit einem Schnupperwochenende der IDAA Mitte März die tolle Gelegenheit, in Oberwiesenthal (Erzgebirge) das Skifahren in der Loipe auszuprobieren. Noch dazu zusammen mit einer Gruppe anderer Typ-1-er und unter Anleitung des Top-Skilangläufers Arne Reichelt (20 Jahre alt), der eigentlich gern in der Sportfördergruppe der Bundeswehr an seiner Profi-Karriere gebastelt hätte – wenn ihm 2015 nicht die Diagnose Typ-1-Diabetes einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Weiterlesen →
Vor einer Weile habe ich von Roche Diabetes Care den neuen Pendiq 2.0 zugeschickt bekommen, damit ich ihn einmal im Alltag testen kann. Dieser Insulinpen wird nicht mechanisch, sondern elektronisch gesteuert, kann Insulin in besonders kleinen Schritten (0,1 IE) dosieren und speichert zudem Zeitpunkt und Dosis der Insulininjektion.
Eine feine Sache also, wenn man als Pumpenverweigerer auch ein bisschen bei der Digitalisierung mitmachen möchte, dachte ich mir. Denn immerhin bewirbt Roche Diabetes Care den Pendiq 2.0 schon seit einer ganzen Weile als Teil eines großen entstehenden Ökosystems, in das jeder Nutzer alle Diabetesdaten aus den unterschiedlichsten Geräten einfließen lassen und dort zusammen auswerten kann. Was den Pendiq 2.0 angeht, sehe ich für mich allerdings bis dato keine Möglichkeit, die Daten aus dem Insulinpen heraus in eine brauchbare App zu exportieren, in der ich dann Insulin- und Glukosedaten zusammenführe und auswerten kann. Weiterlesen →
Als ich am Sonntag süße Oster-Muffins auftischte, war Christoph begeistert. Und meinte gleich: „Also diese Muffins könnte man doch sicherlich auch als deftige Variante backen, oder? Mit Speck oder Jalapeños oder Salami drin?“
Und da mein lieber Mann mich in seinen plötzlichen Anfällen von Kochunlust so oft kulinarisch verwöhnt, kann ich einen so dezenten Wink mit dem Zaunpfahl natürlich nicht einfach übergehen. Heute also habe ich das süße Rezept abgewandelt und Pizza-Muffins daraus gemacht. Das Ergebnis vereint drei tolle Eigenschaften: oberlecker, nicht allzu kalorienbombig und nicht sonderlich viele Kohlenhydrate. Weiterlesen →
Weil ich mich bei den Muffins, deren Bild ich heute zu Ostern auf Instagram und Facebook gepostet habe, in Sachen Insulinbedarf gehörig verschätzt habe und erst einmal korrigieren musste, habe ich nun zum Taschenrechner gegriffen und Kalorien sowie Kohlenhydrate genau ausgerechnet.
Ich hoffe, dass ich mich nicht verrechnet habe – falls ja, zögert bitte nicht, mir Bescheid zu geben, dann werde ich die Angaben gern korrigieren. Hier geht es nun jedenfalls zum Rezept für meine leckeren Muffins, deren Teig ganz ohne Zucker auskommt und die man je nach Vorlieben und aktuellen Ernährungsregeln mit anderen Einlagen ein bisschen geschmacklich pimpen kann. Weiterlesen →
Der 30. März ist seit 2010 ein besonderer Tag für mich. Nämlich der Jahrestag meiner Diabetesdiagnose, mit der sich in meinem Leben zwangsläufig allerhand geändert hat. Eine gute Gelegenheit mich zu freuen, dass ich die vergangenen acht Jahre recht gut bewältigt habe – und am Leben bin!