Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Kongressbericht: Alltag und Blutzucker auch ohne Augenlicht eigenständig managen

Welche praktischen Hilfen gibt es für Blinde und Sehbehinderte? Um dieses Thema drehte sich ein Vortrag von Diana Droßel bei der letzten DDG-Herbsttagung. In der aktuellen Ausgabe der „Diabetes Zeitung“ ist nun mein Bericht darüber erschienen.

„Die sind doch selbst Schuld, hätten sie mal ihren Zucker besser gemanagt…“ Vorurteilen wie diesen begegnen blinde und sehbehinderte Menschen mit Diabetes heute zum Glück nur noch selten. Und doch wirft die Diagnose einer schweren Augenschädigung Betroffene erst einmal aus der Bahn. Diana Droßel kennt dieses Gefühl aus eigener Erfahrung: Sie erkrankte bereits als Kleinkind an Typ-1-Diabetes und erblindete 1982 als junge Frau infolge einer Augeninfektion. Weiterlesen


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Update zum Eversense CGM-System: Ich muss mich in ein paar Punkten korrigieren

Mein Beitrag über das neue CGM-System Eversense von der Roche-Partnerfirma Senseonics ist zwar beinahe zwei Jahre alt, wird aber immer noch sehr häufig angeklickt. Und weil ich meine Meinung über das System zumindest teilweise geändert habe, gibt es hier nun ein kleines Update.

Eins vorweg: Ich habe das System nach wie vor noch nicht getestet und werde es in naher Zukunft wohl auch nicht tun. Doch ein paar meiner Kritikpunkte aus meinem ersten Beitrag sind mittlerweile hinfällig, und diese Infos möchte ich euch nicht vorenthalten. Weiterlesen


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Eisige Temperaturen und tatsächlich Schnee: Wir waren wieder beim Sibirien-Marathon am Start!

Same procedure as last year? Same procedure as EVERY year! Bereits zum dritten Mal in Folge war am vergangenen Wochenende eine Staffel mit Läuferinnen und Läufern der IDAA beim Sibirien-Marathon in Elmshorn am Start. Kalt war’s – und cool war’s!

Wie schön, dass wir beim Sibirien-Marathon mittlerweile quasi zum Inventar gehören und deshalb wieder mit unser Typ-1-Diabetes-Staffel am Start sein konnten. Denn dieser Lauf ist klein, aber fein und hat nur eine sehr begrenzte Zahl an Startplätzen. 59-mal gilt es um einen See zu laufen, Staffeln können in jeder Runde aufs Neue entscheiden, ob sie wechseln möchten. Weiterlesen


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Werbung und Produktplatzierung auf Diabetes-Blogs – was geht und was geht nicht?

Ilka von mein-diabetes-blog.com und Tine von Icaneateverything haben ganz frisch eine Diskussion angestoßen, an der ich mich gern beteiligen möchte. Es geht um die Frage, wie Diabetes-Blogger sich im Umgang mit der Industrie verhalten, von der sie ab und an zu Veranstaltungen oder Produkttests eingeladen werden.

Ist es Werbung, solche Einladungen anzunehmen? Ab welchem Punkt ist eine Kooperation kennzeichnungspflichtig? In welche Kategorie fallen Fotos auf Instagram, in denen ein Sensor am Bauch besonders hübsch in Szene gesetzt wird? Leidet dadurch die eigene Authenzität und damit das Vertrauen, das die Blog-Leserinnen und Leser in uns setzen? Ich halte dies für eine gute und wichtige Diskussion und möchte euch deshalb an dieser Stelle einmal erzählen, wie ich das handhabe und warum. Weiterlesen


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Freestyle Libre: Defekter Sensor liefert mal eine ganz neue Sorte Fehler und Werte-Wirrwarr…

Eigentlich sollte sich mein nächster Blogbeitrag um den DiaTec-Kongress und den anschließenden T1Day drehen, die ich beide am vergangenen Wochenende in Berlin besucht habe. Doch dann fing mein Freestyle Libre-Sensor mit ein paar bis dato unbekannten Mucken an.

Deshalb habe ich kurzfristig umdisponiert und erzähle euch von diesen eigentümlichen Fehlermeldungen, die mir in immerhin über drei Jahren durchgängiger Nutzung noch nie vorgekommen sind und über die ich auch in den einschlägigen Facebook-Gruppen bislang noch nichts gelesen habe. Um es kurz vorwegzunehmen: Ja, ich habe den Sensor bei der Hotline von Abbott (Tel. 0800 5199519) reklamiert. Ja, der Sensor wird mir anstandslos erstattet; den defekten Sensor werde ich zur Prüfung einschicken. Weiterlesen


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Warum Christoph neuerdings Industriezucker von seinem Speiseplan gestrichen hat

Mein Mann Christoph will abspecken und rührt deshalb seit Jahresbeginn keine Lebensmittel mehr an, die Industriezucker enthalten. Warum so radikal? Bei ihm gelingen Vorsätze besser, wenn es keine Ausnahmen gibt.

Wir haben uns also einmal in Ruhe darüber unterhalten, was seine Entscheidung im Alltag bedeutet – übrigens auch in meinem Alltag, denn mit Typ-1-Diabetes gibt es für mich schließlich regelmäßig Situationen, in denen Industriezucker ein Lebensretter sein kann… Weiterlesen


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Neues von meinem Antrag auf eine Insulinpumpe: An der Front wird erstmal nix passieren!

„Na, hast du deine Pumpe schon beantragt?“ oder „Ist deine Pumpe schon bewilligt?“ oder „Für welches Modell hast du dich entschieden?“ Das sind Fragen, die mir in letzter Zeit zuhauf gestellt wurden, nachdem ich Ende Dezember hier darüber geschrieben hatte, dass ich so langsam auch über eine Insulinpumpe nachdenke und auch den schlauchlosen Demo-Pod überhaupt nicht störend fand.

Ich muss da wohl so geklungen haben, als sei ich neuerdings total begeistert von der Idee, eine Insulinpumpe an meinem Körper zu befestigen und mir mein Insulin nicht mehr via Pennadel, sondern per Knopfdruck zuzuführen. Ein Weilchen mag ich das auch so empfunden haben. Doch nun sind ein paar Wochen ins Land gegangen, und ich habe weder Anstalten in Richtung Pumpen-Antrag unternommen, noch die geringste Lust auf diesen Schritt verspürt. Weiterlesen


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„Meine Oma hat auch Diabetes…“ ist für mich kein Spruch zum Aufregen mehr

Für viele von uns Typ-Einsern ist der Spruch „Meine Oma hat auch Diabetes…“ der Inbegriff des Unverstandenseins. Denn meist hat die besagte Oma einen Typ-2-Diabetes, der sich mit unserem Typ-1 nun einmal nur bedingt vergleichen lässt. Doch was ist, wenn das gar nicht stimmt und die Oma vielleicht ebenfalls Typ-1-Diabetes hat?

Ich frage das aus gutem Grund. Denn immerhin bin ich selbst seit gut einem Jahr Oma, und habe natürlich weiterhin Typ-1-Diabetes. Am vergangenen Freitag waren wir zur ersten Geburtstagsparty meiner Enkelin eingeladen, verputzten Kuchen, schwenkten Wunderkerzen, sangen im Kanon und übten mit der Kleinen, wie man mit der Kugelbahn spielt – natürlich ein pädagogisch wertvolles Oma-Geschenk.  Weiterlesen


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Was ältere Menschen mit Typ-1-Diabetes (bald hoffentlich nicht mehr) im Krankenhaus erleben können…

Demnächst soll eine neue Leitlinie zur Behandlung von Diabetes mellitus im Alter erscheinen, die Ärztinnen und Ärzten Empfehlungen für die Therapie und damit mehr Handlungssicherheit gibt. Was daran neu ist: Diese Leitlinie wird erstmals auch Empfehlungen für die Therapie älterer Menschen mit Typ-1-Diabetes enthalten.

Menschen mit Typ-1-Diabetes erreichen mittlerweile dank der besseren Therapiemöglichkeiten häufig ein stattliches Alter, und ihre Lebenserwartung unterscheidet sich gar nicht mehr so stark von der stoffwechselgesunder Menschen. Und trotzdem herrscht in der Öffentlichkeit noch immer das Bild vor, dass Typ-1-Diabetes eine Kinder- und Jugenderkrankung ist. Erschreckenderweise gilt dies auch für den Medizinbetrieb: Auch in der Welt vieler Ärztinnen und Ärzte werden alte Menschen mit Diabetes häufig automatisch in die Schublade „Typ-2-Diabetes“ einsortiert. Und wie man Menschen mit Typ-1-Diabetes im fortgeschrittenen Lebensalter behandelt, dazu gab es bislang keinen Konsens unter den Experten. Weiterlesen


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Jahresrückblick 2017: Von Diabetes über Schilddrüse, Rennradsturz und Kongressen bis zum Buchmanuskript

Meine gestrige Bilanz nach 3 Tagen Demo-Pod ist dieser Tage ein bisschen mau. Zum Jahresende müssen 365-Tages-Bilanzen her, basta. Ich finde es schön, noch einmal zurückzublicken und die Ereignisse eines Jahres in Worten zusammenzufassen. Man vergisst ja so vieles unterwegs… In diesem Sinne: Hier meine Hoch- und Tiefpunkte in meinem (Diabetes-)Jahr 2017!

In Sachen Gesundheit gab es 2017 bei mir leider ein paar unschöne Entwicklungen. So wurde bei mir im April eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt, wie sie typisch für den Start einer Hashimoto-Unterfunktion ist. Es folgten Termine beim Endokrinologen und beim Diadoc zur beinahe monatlichen Blutentnahme, verschiedene Antikörpertests und Ultraschalluntersuchungen sowie zunächst viel Hin und Her zwischen den beiden Verdachtsdiagnosen Morbus Basedow und Hashimoto. Weiterlesen