Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Lecker! Endlich mal Butternut-Kürbis ausprobiert mit einem einfachen Ofenrezept

Lange Zeit war Kürbis für mich quasi gleichbedeutend mit Hokaido. An andere Kürbissorten habe ich mich nicht so recht herangetraut: Haben die nicht eine zu harte Schale? Schmecken die auch so gut? Wie verarbeite ich die bloß? Gestern habe ich endlich mal ein Rezept mit Butternut-Kürbis ausprobiert. Und kann nur sagen: Meine Bedenken waren komplett unbegründet. Butternut-Kürbis ist super einfach und super lecker!

Die Inspiration für das folgende Rezept stammt vom Blog kochenkunstundketchup.de und hat mir geholfen, mich endlich an den schönen Butternut-Kürbis heranzuwagen, der vergangene Woche in unserer Bio-Kiste lag. Weil er von außen so blass ist, hatte ich immer befürchtet, dass Butternut von innen auch eher blass (von der Farbe und vom Geschmack her) sein würde. Und weil die Schale sich recht hart anfühlt, ging ich davon aus, dass er eben auch sehr kräfteraubend in der Zubereitung sein würde und wir die Schale nicht mitessen können. Doch weit gefehlt! Weiterlesen →


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Ernährung und Sozialverhalten: Wer proteinreich frühstückt, ist eher kompromissbereit

Ein Forschungsteam aus Lübeck hat herausgefunden, dass die Zusammensetzung der Nahrung offenbar das soziale Entscheidungsverhalten beeinflusst. Als ich bei einem Kongress von diesen aktuellen Erkenntnissen erfahren habe, fragte ich mich natürlich gleich, ob man angesichts dieser Erkenntnisse nicht zum Beispiel US-Präsident Trump einfach mal morgens etwas anderes auftischen müsste…

Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, was in den Universitätskliniken dieser Welt so alles erforscht wird. In Lübeck hatte ein interdisziplinäres Forschungsteam es vor einer Weile auf das Verhältnis zwischen Proteinen und Kohlenhydraten in einer Mahlzeit abgesehen: Ändert sich das Verhalten von Menschen, die sozialen Entscheidungen zu treffen haben, je nach Zusammensetzung ihrer Nahrung? Und ihre überraschende Erkenntnis lautete: Ja, das tut es! Weiterlesen →


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Es fährt mal wieder eine IDAA-Dreierbande 300 Kilometer um den See!

Wer Lust auf ultralange Radausfahrten hat, muss nicht unbedingt bis nach Schweden an den Vätternsee fahren. Denn nur ein paar Autostunden von uns entfernt findet heute die Mecklenburger Seenrundfahrt (MSR) statt. Mit dabei: mein Mann Christoph, Bianca und Tobi, alle drei Mitglieder in der IDAA.

Vor knapp einem Jahr saß ich schon einmal hier zu Hause und hatte mein iPhone immer im Blick, weil ständig neue WhatsApp-Nachrichten von den Ultraradlern eintrudelten. Im Juni 2017 waren Christoph, Tobi und Arndt zur Vätternrundfahrt nach Schweden gefahren, und ich hatte von hier aus mitgefiebert, angefeuert und am Ende gejubelt, als alle drei heil im Ziel angekommen waren. Dieses Jahr radelt sich eine IDAA-Dreierbande bei der MSR die Hintern wund. Und ich habe dem Trio vor ihrem Trip ein paar Fragen gestellt: Weiterlesen →


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Muffins, Muffins, Muffins! Dieses Mal habe ich welche mit Pizza-Flair gezaubert…

Als ich am Sonntag süße Oster-Muffins auftischte, war Christoph begeistert. Und meinte gleich: „Also diese Muffins könnte man doch sicherlich auch als deftige Variante backen, oder? Mit Speck oder Jalapeños oder Salami drin?“

Und da mein lieber Mann mich in seinen plötzlichen Anfällen von Kochunlust so oft kulinarisch verwöhnt, kann ich einen so dezenten Wink mit dem Zaunpfahl natürlich nicht einfach übergehen. Heute also habe ich das süße Rezept abgewandelt und Pizza-Muffins daraus gemacht. Das Ergebnis vereint drei tolle Eigenschaften: oberlecker, nicht allzu kalorienbombig und nicht sonderlich viele Kohlenhydrate. Weiterlesen →


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Ostermuffins: Mit Schokolade für die Diabetikerin, ganz ohne Zucker für den Ehemann

Weil ich mich bei den Muffins, deren Bild ich heute zu Ostern auf Instagram und Facebook gepostet habe, in Sachen Insulinbedarf gehörig verschätzt habe und erst einmal korrigieren musste, habe ich nun zum Taschenrechner gegriffen und Kalorien sowie Kohlenhydrate genau ausgerechnet.

Ich hoffe, dass ich mich nicht verrechnet habe – falls ja, zögert bitte nicht, mir Bescheid zu geben, dann werde ich die Angaben gern korrigieren. Hier geht es nun jedenfalls zum Rezept für meine leckeren Muffins, deren Teig ganz ohne Zucker auskommt und die man je nach Vorlieben und aktuellen Ernährungsregeln mit anderen Einlagen ein bisschen geschmacklich pimpen kann. Weiterlesen →


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Auf den Tag genau 8 Jahre mit Diabetes – eine rechnerische Bestandsaufnahme

Der 30. März ist seit 2010 ein besonderer Tag für mich. Nämlich der Jahrestag meiner Diabetesdiagnose, mit der sich in meinem Leben zwangsläufig allerhand geändert hat. Eine gute Gelegenheit mich zu freuen, dass ich die vergangenen acht Jahre recht gut bewältigt habe – und am Leben bin!

In den vergangenen Jahren habe ich an dieser Stelle immer wieder meinen ersten Blogbeitrag zum Jahrestag meiner Diabetesdiagnose herausgekramt. Ich finde den Beitrag immer noch gut und zutreffend, also lest ihn gern noch einmal ;-). Doch irgendwann ist es auch mal gut mit dem Text-Recycling und es muss ein neuer Diaversary-Beitrag her. Hier ist er – und er hat viel mit Zahlen zu tun. Weiterlesen →


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Basalbedarf halbiert – und 4 weitere Beobachtungen rund um das Abnehmen mit Diabetes

Etwa vier von meinen neun überflüssigen Kilos sind schon runter, seit ich am 20. Januar mit dem konsequenten Kalorienzählen und vor allem Kaloriensparen angefangen habe. Mein neues Essverhalten geht natürlich auch an meinem Diabetes nicht spurlos vorüber.  Hier erzähle ich euch einmal 5 Dinge, die mir seither aufgefallen sind.

Eins vorweg: Meinen Glukosewerten gefällt es enorm, dass ich mich beim Essen zurückhalte. Doch nun auf zu meiner Top-5-Liste der Dinge, die sich in meinem Körper, meinem Diabetesmanagement und in meiner Wahrnehmung seither verändert haben. Weiterlesen →


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Warum Christoph neuerdings Industriezucker von seinem Speiseplan gestrichen hat

Mein Mann Christoph will abspecken und rührt deshalb seit Jahresbeginn keine Lebensmittel mehr an, die Industriezucker enthalten. Warum so radikal? Bei ihm gelingen Vorsätze besser, wenn es keine Ausnahmen gibt.

Wir haben uns also einmal in Ruhe darüber unterhalten, was seine Entscheidung im Alltag bedeutet – übrigens auch in meinem Alltag, denn mit Typ-1-Diabetes gibt es für mich schließlich regelmäßig Situationen, in denen Industriezucker ein Lebensretter sein kann… Weiterlesen →


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Im Kochbuch heißt es „Rootza“, ich nenne es „Raspelwurzelpizza“ – ziemlich lecker!

Ich bekomme ja immer wieder einmal Rezensionsexemplare aktueller Kochbücher von Verlagen zugeschickt, die auf Buchbesprechungen und die damit verbundene öffentliche Aufmerksamkeit hoffen. Darunter sind auch oft Kochbücher. Eine Rezension erfordert dann natürlich, dass ich zumindest ein Rezept aus dem jeweiligen Buch einmal nachkoche.

Dabei schaue ich dann, ob das Rezept mit den Mengenangaben so funktioniert, ob die Zubereitung gut erklärt ist und ob man als Amateurkoch das Essen halbwegs so hinbekommt, wie es auf den Fotos aussieht. Wenn Nährwertangaben im Rezept enthalten sind, teste ich bei der Gelegenheit auch gleich, ob es verlässliche Angaben sind, auf die ich mich bei der Insulindosierung verlassen kann. Ach ja, und nicht zu vergessen: Ich prüfe natürlich auch, ob das Gericht auch schmeckt! 🙂 Weiterlesen →


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Also ich könnte ja schon wieder Urlaub machen… Rückblick auf eine Wanderung rund um den Lago di Tenno

Wer die Bezeichnung „Sport“ daran festmacht, dass es dabei immer um „schneller, weiter, höher“ geht, der wird Wandern wohl kaum als Sport bezeichnen. Doch wer unter Sport körperliche Aktivität versteht, die ordentlich Zucker zieht, für den gilt Wandern mit Sicherheit als Sport. In meinem Urlaub am Gardasee habe ich Gefallen daran gefunden.

Unser Urlaub in Arco, ein paar Kilometer nördlich vom Gardasee gelegen, war von Anfang an als Aktivurlaub geplant. Mein Mann Christoph und ich hatten die Rennräder dabei, wollten schöne Radausfahrten unternehmen und außerdem wandernd die Umgebung erkunden. Nach meinem (zum Glück glimpflich verlaufenen) Rennradsturz gleich am ersten Urlaubstag fielen zumindest für mich weitere Radausfahrten flach. Mein geprellter Brustkorb schmerzte, die gezerrte Schulter zwackte, und der geschürfte Unterarm sowie die Blutergüsse an den Beinen reagierten empfindlich auf jede Berührung. Zeit für etwas softeren Sport wie Wandern also – den Geradeauslaufen ohne Drehbewegungen im Oberkörper war halbwegs schmerzfrei möglich. Weiterlesen →